Fortschritt und Innovation – aus Tradition

Am 22. Mai 1968 legt eine Gruppe von 14 mittelständischen Umzugsunternehmen mit einem ausgeprägten Sinn für Marktentwicklung, Qualität und Service den Grundstein für die heute weltweit ausgerichtete Deutsche Möbelspedition. Bereits wenige Jahre später, am 1. Januar 1974, geht aus dem inneren Kreis der Gesellschafter die DMS-International hervor. Sie übernimmt fortan den Transport von Gütern und Umzügen weltweit. Inzwischen ist der Kreis der Gesellschafterbetriebe in Deutschland auf 70 Betriebe an 120 Standorten angewachsen.

Die Geschichte Spangenbergs zwischen Tradition und Moderne

Bereits im Jahre 1886 legte der Schweriner Tapezierer- und Polsterermeister Ludwig Spangenberg den Grundstein für das Traditionsunternehmen Spangenberg. Begonnen hat alles mit eisenbereiften Möbelwagen in Stabbretter-Aufbau und geliehenen Pferdegespannen. Mit dem Wachstum folgte 1898 der Kauf eines Grundstücks in der Arndtstraße, Hannover. Ludwig Spangenberg baute hier mit seiner Ehefrau Lina Büro, Pferdestall und Wagenstellplatz auf. Kurze Zeit später folgte die erste Zugmaschine mit Vollgummi-Bereifung.
1921 heiratete Luise Spangenberg, eine der vier Töchter, den aus Heidelberg stammenden Speditionskaufmann Friedrich Schäfer. Umgehend trat der Schwiegersohn mit ins Unternehmen ein. Bis 1934 machten Ludwig Spangenberg und Friedrich Schäfer das Unternehmen auch über die Grenzen Hannovers bekannt und angesehen.

Ein Umzugsunternehmen zieht um

Das Unternehmen wuchs stetig weiter und so erwarb Friedrich Schäfer ein Lagerhaus mit Betriebsgrundstück in der Hagenstraße, Hannover, unweit des Hauptgüterbahnhofs. In dieser Zeit zog sich der Gründer Ludwig Spangenberg in den wohlverdienten Ruhestand zurück und Luise Schäfer trat als Mitgesellschafterin in den Betrieb ein. Auch das Grundstück in der Hagenstraße reichte bald nicht mehr aus und so wurde in der Linsingenstraße ein unbebautes Gelände als Wagenstandplatz hinzugenommen. Doch nicht nur die Unternehmensgröße entwickelte sich weiter. Um die Kleidung der Kunden möglichst sicher und ohne Schäden an den Bestimmungsort zu bringen, erfand Friedrich Schäfer die damals gesetzlich geschützte Kofferkleiderkiste. Sie sparte zudem noch Zeit: Koffer packen und Aufbügeln fielen einfach weg.

Im Krieg zerstört

Der Zweite Weltkrieg fügte der Möbelspedition schwere Schläge zu. Lagerhaus, Fuhrpark und Büro wurden fast vollständig zerstört. Der Neuanfang startete daraufhin in angemieteten Räumen in der Bessemerstraße, Hannover. Das Lagerhaus in der Hagenstraße, später Raiffeisenstraße, Hannover wurde 1954 wieder aufgebaut, ein Büro- und Wohnhaus wurde 1957 errichtet.

Dank Netzwerk sicher in die Zukunft

Ab 1963 führte Friedrich Schäfer sen. gemeinsam mit seinem Sohn Friedrich das Unternehmen. 1964 übernahm Friedrich Schäfer jun. den Betrieb und bewies bereits vier Jahre später unternehmerische Weitsicht. Er gehörte zu den Gründungsmitgliedern der DMS – Deutsche Möbelspedition (Verlinkung Netzwerk) und war hier einige Jahre als Geschäftsführer tätig. Spangenberg ist ein Familienunternehmen aus Überzeugung: Seit 1961 war auch Gerda, Ehefrau von Friedrich Schäfer jun., mit im Unternehmen tätig.

Seit 1996 führt Sohn Frank Schäfer als Geschäftsführer die Geschicke von Spangenberg.